Jahrgang 
2 (1820)
Seite
12
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in der Reihe der-Jahre erzeugt habett7 die feinem Zwecke entſpricht, während voymals in dem, mene- ſchenarmen Mecklenburg» jebt.noc<h in Polen; das Vieh- our: im Dienſi des Ackerbaues-als Mittel bee trachtet-ward; es alſo/nur galt, auf bequeme.Weiſe den nothwendigen Beſtand" zu erhalten. Seitdem die Einführung der Koppelwirthſchaft dem Rinde

"vieh zin der; Landwirthſchaft einen Plaß unter den

Nebenzwecken. angewieſen, iſt man. freylich wähle« riſcher"geworden die. Verpachtung der Hollände reyen hat aber das Intereſſe au der Güte des Viehs ſtapels nicht vorherrſchend werden laſſen; und-hat die- eigene. Aufzucht. zur. Erhaltungund. Vervoll- fommnung des BViehſiapels. nur an wenig Orten Plaß- gefunden. Man hat. die Holländereyen, bey denen es auf Stückzahl: anfanr, auf den Gütern ſeltener durch eigene Zuzucht- mehrentheils durch wohlfeilen Auffauf in: und außerhalb Landes voll- zählig gemacht... Es hat die Zuzucht mit der Kop? pelwirthſchaft nicht zu-/ ſondern ſehr abgenommen. Wenn wir in Mecklenburg einen eigenthümlichetnt Stamm von Landvieh hatten, ſo. iſt ſolcher insbe-

- Fondere auch noch aus: Veranlaſſung häufiger Vieh»

ſeuchen und durch, den Aufkauf des Erſaß- Viehes

* in Holſtein. und in Jütland,. auch den Marken,

vermiſcht.und vermengt worden; unſer alter natio» naler Stamm hat eine veh- und hirſhartige Geſialtz