Jahrgang 
2 (1820)
Seite
13
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er hat ſich conformirt feiner Buſch" und Hoölzweide, Er iſt'rank geworden, weil ſehrhänfig ihm' beyin Mangel der Fätterung, die Holzreiſer'/ die Bauins knoſven zur Nährung"angewieſen waren!" Unter den Blendlingen, woraus der größte Theil unſers Viehſtammes beſteht, werden wir die ausgezeichne- ten" einzelnen Stücke von eitier Farbe und' Zeiche nung finden, welche der NiederländiſchenRace ei- genthümlich iſt:"Die Geſtalt ſolcher beſſern Blends linge oder Abkömmlitige' vvn' dem Niederländiſchen Vieh fällt ins breite; die Thiere haben einen furzen Breiten Kopf,'breite Stirn; hervorſtehende Augen- kiiochen und. eine eigenthümliche Form von Flecken; Während nemlich das' Jütſche Vieh runde Flecken Hät, ſo werden die Abzeichen diefer Art länglichy das Maul und die Naſe ſind ſchvarz, um die Augen ſind Brillen, män kann'gewiſſermaaßen ſchon Vor- urtheil haben für die Güte einer Kuh, wenn man den Ausdrück am' Kopf-ſieht."Das kleingebogene Horn, das geflammte Geſicht, das mit einer Brille umgebene Auge, das platte'breite Krenz, die größere Stärke im Hintertheil und die kurzen Beine und derben Pfoten. Dieſe Abkömmlinge von Holſteine ſchem und Niederländiſchem Vieh darf män nicht für Mecklenburgiſches' Räce- Vieh" halten. Gewiß ſind ſoiche Stücke ſehr tauglich/ ſie zu einem Stamm für die Aufzucht zu wählen, nur muß may