Jahrgang 
2 (1820)
Seite
11
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mit Buſch bewachſen wären."Es war die Vieſt zucht, die wir noch hin und wieder finden in'det Marken; die in Polen zu Haufe iſt."Hier muß man fein Race Vieh ſuchen, denn man hat kein höheres Intereſſe von'den' Eigenſchaften der Milch» ergiebigkeit und der Anlage zum. Wenn tioch eine Ausiwahl ſtatt finden konnte, fd mußte ſie geleitet werden von der Rückſicht"auf Härte und Stämmigkeit.. Män wollte Vieh haben zum Zuge und zur Düngbereitung;' der'Pächter ſollte Vieh halten, um das Stroh zu Miſt zu wa- <en. Die Ochſen wurden groß'/ weil ſie beſſer gs futtert wurden, um ſie zum Zuge zu bereiten, deſto kleiner blieben die Kühe, die nur Milch gaben; von denen der Holländer kaum ſö viel Pacht eutrichtete, als bey richtiger Rechnung ſeine und der Hollände- rey Erhaltung: Koſten machte. Unter dieſen Um- ſtänden konnte' der Zufall keine vorzügliche Race von Vieh im Lande erzeugen, wenn wir zugeben, daß ſolche nur hervorgehen kann aus vieljähriger Auswahl der Zuzucht.- Dieſe Auswahl wird ſcharf- ſichtiger ausfallen bey'dem Sennen'auf den Alpen, der einſam bey ſeinem Vieh lebt; der keineandere Gedanken hat, als ſein Vieh, und keinen andern Zwe, als deſſen Producte ſich zu Nüuße zu machen. Der' Holländiſche Bauer; der'ſeinLandnur dürch die Producte ſeiner Kühe genießt', wird eine Nace