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Marſchen, in deni verfoppelten Holſtein, in Jüte land, wo die Viehzucht zu einem Activ- Handel die Waäre aufbringt; als in Mecklenburg,"wo die Viehzucht/ nur als Nebenzwek, allmählig ſich gel- tend gemacht hat.“ Weil feit langer Zeit die Meck- ſenburgiſchen Pferde in Ruf geſtanden und ausge- führe worden, ſind die trocknen Weiden zum Aufzug gedrüngener kernigter Pferde benußt worden, und hat ſich der Ruhm des Mecklenburgiſchen Pferdes einigermaaßen erhalten, wenn ihm gleich ſchadete die Liebhaberey zu den Farben und der Größe des Hölſteiniſchen Pferdes, ſo wie zu der Schnelikraft des Engliſchen. Die Rindviehzucht aber diente vor Einführung der Koppelwirthſchaft; welche zur Ein- ziehung und Niederlegung der Bauerdörfer, wo das meiſte Vieh gezogen wird, reizte und ſolche möglich machte, nur zur Abhülfe des Bedarfs an Arbeits- vieh, und ſollte das Stroh zu Dung machen; ſie diente faſt nur dem Ackerbau) wie die Schaafzuchk/ welche faſt nur für den Härdenſchlag betrieben ward; ſie konnte eigentlich nicht als Zwe, nur als Mittel betrachtet werden. Man gebrauchte für den allein üblichen Haken Ochſen 3 der Bauer diente mit Ochſen zu Hofe, fuhr auch wohl mit Ochſen; mit Kornbau abwechſelnde Dreeſchweiden hatte man nicht; das Rindvieh war erhalten und erzogen in ewigen Neben» Koppeln, die zum Theil


