Jahrgang 
2 (1820)
Seite
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löſet weiden j''daß eine Löbrede"darauf zu hälten; Vebrigens- wird die Stallfätterung nie anders ais Hey unmittelbarem eigenem'Abnuß des Milchviehes in Ausführung kommen. können:

Ohne Zweifel iſt unfer Milchvieh in Mecklen- burg beſonders dadurch fo herunter"gefotnmen;'daß wir. ſs wenig ſelbſt aufziehen, daß wir unſere Höl- ländereyen ergänzen durch Zukauf aus'den Bauer- Dörfern, vin denen bey der Zuzucht"das Häupfk- augenmert gerichtet iſt auf Zugochfen; indem wir aus der Marky!dem"Höolſieinſchen und' Jütland unſere Stärken auffäufen und'ein buntes Gemiſch voti Viehrace' haben müſſen; over eigentlich gar keine conſtänte/Race, May kann wahrlich nicht:behaup» ten; daß in Mecklenburg /" wo''die' Viehfeuche ſo häufig graſſirt. hat"ein eigenthümlicher conſianter Schlag. von Vieh ſich finde. Unſer Rindvieh hat zede Geſtalt:und jede Farbe, iſt wohl nichts als Blendling von Geeſt- und Marfch- Vieh: Wir düre fen uns. auch: nicht die Hoffnung machen, aus die ſen Blendlingen ſo-baldeineconſtante Race zu er» zeugen. Wie ſchwer fällt'es nicht den Liebhabern von ſchwarzſchäcfigtem Rindvieh, ſolche Thiere; welche ſie Race- Vieh zu nennen für gut finden, ſicher zu erzeugen. Es gehören mehrere Genera tionen dazu, ehe die Kälber die Race- Eigenſchäft; ſc<warzſchäc>ig zu ſeyn, gewinnen wollen. Spaß-