Jahrgang 
2 (1819)
Seite
800
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und Wurzelnvölliggereinigtes Garten ui auf unſexen Afer-Feldern denken dürfte.;

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Jus dem Strelißiſchen, den 26, Nov, 1819.

S;, eben leſe ich in dem 3ten Quartal- Stück der diesjährigen Annalen, daß Herr Rixen in Zweifel iſt:, ob der Mergel die Feuchtigkeiten aus der Luft an ſis ziehet?-= Ich glauhe, dies aus Erfahrung beſiärigen zu können.

Im Spät Herbſt 1818 ließ ich ein Stüc Acker, welches im Frühling deſſelben Jahres zu Sommer- Korn hemergelt wap/ ſtrehken. Der Mergel war Fehr reich an Kalk, ſo) daß er wohl den Namen Wieſen-Kalk verdiente. Es fielen Nachtfröſie

ein, aber mir dem Haaken konnte doch fortgefahren'

werden. Es hatte an einem Morgen aber etwas ſtark gefroren, ſ9/ daß ich fürchtete, der Acker möchte zum Haaken zu hart ſeyn. Ich ging alſo zu mei- nen Häfern, um mich davon zu überzeugen, und fand, daß die Arbeit ſehr gut ging. Es hatte an eben dieſem Morgen ſiark gereift. Indem ich bey) den Häfern auf und abging, zertheilte ſich der Nebel und die Sonne leckte den Reif weg. Nutt bemerkte ich viele glänzende Punkte, die wie Bril- kanten auf dem Acer blißten. Dies war mir aufe fallend z da ich dieſe ErſGenung näher unterſuchte, fand ihm, daß dieſe glänzenden Punkte lauter auf der Erde feſt gefrorne Eiszapfen waren, untey js dem dieſer Eiszapfen lag" ein Stückchen Mergel. Ie nachdem die Mergel- Brocken groß oder flein Faren, ſo waren quch in eben dieſem Verhältniß die Eisſtüefe größer oder kleiner. Ich bin der Mey»

nung- daß ſich hiergus wohl mit Sicherheit der|

Schluß herleiten läßt: der Mergel zieht Feuchtige feiten aus der Wil An): S.