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melpläße aller ſchlechten Arbeiter werden, aber bey nicht reichlicher Bevölkerung werden ihre Wohnan- gen leey ſtehen. Im leßtern Falle aer leidet das Geſammtweſen dadurch; wollen dieſe Herren ihre Arbeit beſchafft haben, ſo müſſen ſie größeres Tage lohn geben; jeder ganz freye Tagelöhner, d, h. der beym Bauern und in feinem Hofkathen wohnt, be- eilt ſich, dies Geld zu verdienen; der biedere Herx, der ſeinen Leuten Brod läßt, will ſeine Mehrarbeit, die er mit eigenen Tagelöhnern nicht bewerkſielligen kann, auch beſchickt wiſſen; auch ex muß höheres Tagelohn geben; die Hofkathenbewohner ſehen, vaß"die Bayerneinlieger, wenn ſie es auch ſoaſs ſchlechter haben, dom mehr baar Geld verdienen, ſie halten ſelbige für glücklicher und ſuchen auch für ſich dies vermeynte Glück zu erhaſchen; ſie ziehen auch beym Bauern ein und behelfen ſich gerne füm» merlich;„alle Hoffathenwohnungen ſtehen darauf leer; der biedere-Herr wird gezwungen, den eige nen Kathenbewohnern höheres Tagelohn zu geben; hat dieſer jeht wieder Arbeiter, ſo fehlt es dann dem tyranniſirenden Egoiſten daran, Aehnliche Mittel werden von ihm ergriffen, ähnliche Folgen, und ſo entſteht eine wahre Tagelohnauftion!= Der Yrbeitspreis wird zuleßt zu ſolcher Höhe geſtei- gert, daß die Produftionsfoſten den ganzen Ertrag eines Guts beynahe verſchlingen!=-


