man no< Urin und ein wenig Pottaſche hinzu; nach Silbert ſind dieſe Zuſäße überflüſſig.
Wenn man die Wolle x3 bis 24 Stunden in dem warmen Waſſer weichen läßt, ſo behält ſie ihre Weichheit und Elaſticität, und iſt weißer als die aus Spanien kommende, Die ſo gewaſchne fran» zöſiſche Merinos8wolle müßte daher 20 pCt. mehr gelten, als der Cours der Leoneſer Wollen iſt.
Dies Verfahren des Herrn Gilbert iſt überall anwendbar. Jedermann kann ſeine Wolle ganz gut waſchen, wenn er ſich hiernach richtet; es ſey fo wenig oder ſo viel, als es wolle,
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Won der Fabrikwäſche«
Sie geſchieht folgendermaßen: Man füllt einen Keſſel, der leichtlich 60= 80 Pfund Wolle halten kann, mit einem Gemiſch von 2 Theile Waſſer und I Urin, und läßt dieſes heiß werden. Wenn es eine Temperatur von 40-- 50 Grad erreicht hat, ſo daß man die Hand darin halten kann, ſo legt man die Wolle hinein, läßt ſie x Stunde darin, und rührt ſie ſorgfältig beſtändig mit kleinen hölzernen Gabeln um; dann nimmt man ſie heraus, läßt ſie abtropfen; und wäſcht ſie in kleinen Quantitäten in


