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Wehtt man in einem ſiehenden Waſſer wäſcht, ſo nimmt man Körbe mit 2 Handhaben, und mit Hülfe dieſer taucht man die Körbe hinein und wiee der hinein, bis das Waſſer klar abfließt.
Gilbert räth die Preſſe an, um das Waſſer aus der Wolle zu bringen, oder wenigſtens einen ſtarken durch zwey Männer hervorgebrachten Druck in einem Tuch, welches gedreht wird. Dies Mittel ſchadet der Wolle nicht, beſchleunigt das Abtrocknen, und iſt alſo bey ſpäter Jahrszeit nüßlich; da nach- her ein einziger Tag ſchönes Wetter hinreichend iſt.
Man wählt zum Trocknen einen Grasplaß oder feinen Raſen, den man vorher rein abfegen läßt. Beſſer würde ſie auf Horten oder Kieſelſieinen trocknen.
Die Merinoswolle, gut gewaſchen und recht tro&en, verliert 3 ihres Gewichts X) vor der Wäſche, nach Gilbert; und nach unſern Anga- ben 37 oder wenigſtens 54 pCt.
Xn allen Manufacturen giebt man der aus Spanien kommenden, immer unvollkommen gewaſche nen Wolle, noch eine lezte Wäſche, dabey verliert fie 15 bis 20 pCt. Dem Waſſer zur Wäſche fügt
M R 8) Wahrſcheinlich war dieſe Wolte wenig ſhmußig, viel leicht ſhon auf dem Thiere gewaſchen. W.
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