Jahrgang 
2 (1818)
Seite
786
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fließendem Waſſer, bis ſie dies nicht mehr trübt, wo man ſie dann zum Gebrauch abtrocknen läßt. In manchen Manufacturen nimmt man auch nur x Urin und 3 Waſſer, und es gelingt eben ſo gut. Die Particuliers, welche kleine Quantitäten von Wolle zu ihrem eigenen Gebrauch waſchen und entfetten wollen, können entweder die Gilbertſche oder auch die Methode des Fabrikanten von Montjdie' anwenden, und einer wie der andren die eben be- ſchriebene Urinwäſche folgen laſſen.- Hat man kein fließendes Waſſer zur Nähe, ſo raucht man die Woll- körbe in Küfen mit Waſſer, worin man öfters friſches Waſſer ſchüttet. Dies dauert zwar lange, allein ich rathe es auch nur bey geringen Quantitäten,*)

2)(58 ſcheint mir noch nicht genug unterſucht, in wie fern die immer nöthige Fabrikwäſche durch die Wäſche nach ſpaniſcher Art auf den Wäſchwerken, im Gegenſaß der 9Bäſche auf dem>en der Schaafe, mehr erleichtert wird 3 denn wäre dieſe Erleichterung nicht bedeutend, ſo würden die Franzoſen und Spanier gewiß beſſet thun, vielmehr von uns die Shaafwäſche(lavage 3 dos) anzunehmen, um ſo mehr, da in ihrem Clima dies den Thieren unmöglich ſchaden kann; als wir von ihnen die beſchwerliche Wollw iſche. W.

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