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czft ider Bau des Spelz oder Dünkels'== der im ſädlichen'Deutſchländ ſo“ allgemein iſt, wohl bey uns verſucht?
Gebrauch taucht man eine Feder in dieſe Flüſſigkeit und beſtreicht damit die Wunde zweymal Dies ſoll die Heilung bewundernswurdig ſchnell befördern,
Ein, dieſem faſt gleichkommendes Mittel,“ das im zten Heft des ſten Bandes S. 124..der Aung len der Märkiſchen ökonomiſchen Ges FeUY<h aft mitgetheilt iſt, habe ich ſchon ſeit'meh» reven Jahren bey allerley; Verwundungen am menſch- lichen und thieriſchen Korper mit dem glücklichſtett Exifölg zebraucht. Cins meiner Pferde'war einmal; dur. die.„ſiederliche Nachläſſigkeit des Knechts ſo ſtarf vom Sattel gedrückt, daß ſchon Knochenfraß zu fürchten“ war Beym Gebrauch“ dieſes Mittels war es in drey Wochen völlig hergeſtellt.- Da-ich
“es. mehrere: Male.bey Menſchemw und Thieven-immer mit„dem glücklichſten Erfolg gebraucht, hatte» ſo machte ich es in unſern, Landesfalendern bekannt; Für manche Leſex verdient es indeſſen auch, vielleicht hier. eine Stelle,„Auf jeder Apotheke wird es ſo diſpenſirt:
Rec, Ess. Suceini Zj. „2"Myrrhae Zj. Spir. Thercbinth, 3J-
Die Wunde wird. rein. ausgewäaſchen„und dies Mittel eingegoſſen. Lder eingeſprüßt.“„(Bey oſfen vorliegenden Wunden, habe ich ſie. bloß mit einer rauhen, mit dieſem Mittel benelten Feder beſtri- den.) Wenn dies täglich zwey bis dreymal. geſchieht, werden auch die geſahrlichſten Wunden bald von
' Grund aus zuheilen. Spelz,= aber nür Winterſpelt,= iſt-eine
nicht"genug zu empfehlende Fruchtz: Ih habe.ihn mehrere. Jahre nad) meiner Art im Großen gebaut;


