Jahrgang 
1 (1818)
Seite
385
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Mir hat. die. Methode, die O<hſen mit dem Kopfe durch ein hölzernes=- auch ſchon längſt bekanntes== oben hinter den Hörnern befeſtigtes Geſtell oder Joch ziehen zu laſſen, ſehr gefallen,=- Ob es wohl je bey uns verſucht iſt? Ich ſollte es-wohl denken und möchte gerne wiſſen, warum es nicht eingeführt iſt. Sollten Sie die Urſache wiſſen, ſo bitte ich ſie mir gütigſt mitzutheilen, I< habe jeßzt6 Ochſen im Stalle ſichen, die von unz? ſerm ſ<Fwerfälligen Ju> oder Joch ſo verwundet ſind, daß ich ſie nicht gebrauchen kann, Der verſtorbene Laudrath v, Lafſert auf Dammereez ſagte mir ein- mal, er habe die Höinerjoche verſucht, und es ginge nicht..."Die Urſache habe ich vergeſſen,=*)

*) Gegen das Wundwerden der O<ſen möchte die An- ſpannung am Kopfe doch wohl nicht ſchüßen."Im May- Stüf des Ar<hivs der deutſchen Landwirthſchaft, das Her Profeſſor Pohl in Leipzig beſorgt, klagt ein Landwirth: daß ſeine Ochſen ſic) ſo ſtarf durchgezogen,daß: bey manden die ganze Haut vonider Stirne ging und man die blanke Hirnſc<ale ſah. Bey dieſen. und. allen ähnlichen: Verwundün«- gen hat ihm nächſtehende Salbe die würkſamſten Dienſte gethan:Man' nehme:

4 Loth Safran Gactinois, 4 Loth Myrchen, 4 Loth Alde,

Ueber dieſe Spezies gießt man 1 Maaß ordinai«- ren Branntewein, verpfropft die Flaſche, ſtellt ſie-an einen warmen Ort=- läßt ſie einige Tage ſtehen, Dex Spiritus nimmt eine braune" Farbe an,"ein Zei- cen, daß er gut.iſt. Die Flaſche wird.alsdann feſt geſtöpjelt, und zum, Gebrauch aufgehoben,: Beym

N. Annal, 5x Jahrg. 1ſte Hälfte, 25