Jahrgang 
1 (1818)
Seite
377
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9. WW

now, Fädrikant und Kaufmann zugleim ſeyn,=> Der Oekonom weiß, 1) daß es Manchem zu wehe thut, das geſundeſte-, an Wolle ergiebigſie Schaaf (das doh kein Hundshaar mehr trägt) aus ſeinen Heerden zu verjagen, wenn es nicht mit dem Ganzen gleichartige Wolle trägt; er weiß 2) das Näſſe-im Frühling Krankheiten in ſeinen Heerden erzeugt, die ſich dem Fließ mittheilen, und daß das Futter in kar gen Jahren zuweilen nicht ganz zwe>mäßig gewählt werden kann, welches dann die Wolle unrein, oder hungrig(wie der Kunſtausdru& wohl uneigentlich lautet) macht.= Der Kaufmann, ſelten vollfommner Kenner, weiß von allen dieſen etwas durc< Erfahrung»- giebt alſo gewöhnlich, da er die Wolle(grade wie das bekannte Sprüchwort lautetdie Kaßze) imSa> kauft, nur ſo viel, als er glaubt(nah einer pberfläch- lichen Ueberſicht) gut und ſchlec<t zu erhalten, wobey er noch immer eine Aſſecuranz für ſeinen Irrthum in Rednung bringt, wenn er vorſichtig iſtz oft aber, wenn ein Jagen nac) Wolle iſt, und er im vorigen Jahr gewanny giebt er in der That zu viel, und der Oeconom kann ſic) das Jahr beſſer geſianden haben, als hätte ein zuverläſſiges Sortiment Statt geſunden, Da nun die Leute ſich gar zu gern einbilden, ſehrklug zu ſeyn- wird Mancher zu ſolchem Sortiren keine beſondre Neigung zeigen,== Der Fabrikant am Ende (ſelten kann ex ſelbſt kaufen) pröft genauer, er ſieht