EEE 1 2a
Hollſtein%==== Mas haß Pröbift Wolle iwsbe- ſondere betrift, ſo glaube iM/ daß zw ſeiner Erzeugung wenige Länder ſic) ſo ganz beſonders eignän, als Me>k- kenburg. Die großen Güter hier laſſen keine Ein? theilung in kleine Parcelen zu, oder machen ſie viel? mehr nicht zwe&mäßig, weßhalb große Schaafheerden von einer gleichen Race beſtehen können, Ganz anders iſts in dem benachbarten Preußen, wo weniger Güter und viele Bauerdörfer ſind, Gelings da die Abſicht der Regierung, alle Bauern zu ſepäriren, muß unſtreitig der Kornbau zu-, und die Wollproduction abnehmen, wie dies an allen Orten, wo kleine Verkopplungen Statt finden, der Fall iſt, Solc<es Separirxen wird währſcheinlich auch in andern volkreichen Staaten im- mer mehr um ſich greifen und die Wolle wird ein ſelt- neres Produkt werden,== Ader, indem ich dies nie- derſchreibe, fällt mir ein, wie ich armer Schächer dazu komme, Ihnen dies zu ſchreiben, der Sie dieſe Dinge ſo tief einſehen, will aber auch gleich etwas merkantiliſcher einlenken,=» Wenn nun Wolle ein künſtliches Produkt far Mecklenburg iſt und immer mehr werden wird, ſo iſt gewiß ein Wollmarkt ein vorzügliches Mittel den Ertrag zu erhöhen, wenn ein vollkommenes und zuverläſſiges Sortiment zugleich eingeführt werden kann. Ein ſolches Sortiment hst mehr Schwierigkeit als man glauben ſollte, und um den Nußen vollkommen einzuſehen, müßte man Oeko-
4] jr "


