Jahrgang 
1 (1818)
Seite
348
Einzelbild herunterladen

Feinigen!; aber doh nur in trockenen Jahren, denn in naſſen gehen ſie, wenn ſie nicht mit der Handy hacke und Hand gepflegt werden, ſchon in den Queken unter, und es giebt für dieſe Wucherpflanze Feine beſſere Vorfrucht, als die Kartoffeln, weil ſie dem A>er die Mürbheit und Lockerheit, geben, welche ſie eben ſo ſehr liebt, daß ſiei in kurzer Zeit die ſcheinbare Reinigung wieder erſet hat. Folgen den Kartoffeln nun im zweyten Jahre Schooten- früchte oder Klee, ſo kann man ſich bey naſſen Jahren darauf verlaſſen, daß im dritten Jahre der Acker zur Winterfrucht nicht kann bereitet werden, und ein totaler Mißwachs im Winterkorn entſieht, Sf die Beſtellzeit im Frühjahr und Herbſt aber trocken, ſo wird gewiß die Wechſelwirthſchaft ſich jedes andere Syſtem übertrefſend beweiſen, denn es iſt ausgemacht, daß üppiges Schootenkorn und üppiger Klee, wenn eine der Braache ſich nähernde troene Herbſibeſiellung; hinzufömmt, faſt ſo gutes Korn erzeugen, als die Braache, und weialet Mk uBih hlt Ganze der Production des Stoppelwirths mißt ſich demohngeachtet aber mit dem des Braachwirths, der im dritten Jahr ſchon oft elende Saaten hat,= grade nicht eben, weil die früheren Saaten den Aker ausge- ſogen, ſondern, weil die Braache die Fruchtſtö>e ver- flüchtiget hat, YA, d. Verf,