Die Kartoffeln ſollen den Acer reinigen. Sie uiachen ihn ſehr mürbe, und es ſcheint; daß ſie ihn
daß im Ganzen die Stoppelwirthſchäft gewinnt 3, dennz weil das Feld durchgedüngt iſt,"ſo trägt es gleichmäs ßiger, ſo finden ſich nicht viel'abſchlagende Stellen. Die Braache hat den Dünger nicht zerſeßt, er kommt allmählich-zur Verweſung,; wirkt.alle die 5 Jahre hin? durch.. Dagegen wirkt die Bragc<e auf den Stellen des Acters, welche viel Humus und Dung haben, ſtärfer, als auf den ärmern, die dann zurückſchlagen. Wenn auch der Braach- NoFen reichlicher lohnt als der Stoppel- Ro>en, ſo ſind doh die Fälle nicht ſelten, daß der Weißen iu der Erbsſtoppel dem Brägchweißen gleichkommt. Im Grunde iſt unſre ſtädtiſche Stoppelwirthſchaft der Brabanter ähnlich, doh mit der Ausnahme, daß dieſe noch ſtärfer düngen, Klee einſchieben, und Nachſrüchte im Herbſt bauen dürfen, was wir ihnen nicht nachmachen können, weil wir 3 oder 4 Wochen weniger Herbſt und Sommer haben. Daß übrigens der Stoppelwirth, der nicht mergelt, ſich'mit dem mergelnden Koypelwirth uicht meſſen kaun, und daß die Stoppelwirthſchaft einen Dungvorrath vorausſekt, den nur die Stadt liefern kann, gebe ich zu, darum findet man ſie auch nur in Städten und in bevölkerten Ländern wie in Brabaut, Daß ſie aber ohne Braache beſtehen, und ſehr abträg- lich ſeyn kann, beweißt die Erfahrung. Der Landmann ſieht in Melenburg ſehr ſpöttiſch auf den Stoppel- wirth herab, weil dieſer ſolche glänzende Partieen nicht güfweiſen kann, als die Braache darbietet. Das


