Jahrgang 
1 (1818)
Seite
XIII
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geſtraft, oder vor Gericht gafühnt worden, wie vormals ſo häufig geſchah. Man benrerke, daß dieſe Kinder viel ſanfter» ſeyem,r5als amdrez geſeßter,;- aufrichtiger; we niger grauſam in ihren Spie Fle is 6:*)>

Haben wir alſo dieſer ehrwürdigen- und unentbehrlichen Volksklaſſe ihre völligen: Men- ſchenrechte, worauf ſie. allerdings: ſo gut:wie jeder andre Staatsbürger die gerechteſten An- ſprüche hatte, eingeräumt, ſo wäre es noch um ſo mehr ein Verrath gegen. dieſen:Stand;» wenn wir ihn nicht auch'in die Lage verſeßen wollten, daß er dieſe Wohlthat nußen kann,: Dazu giebt es aber, ich wiederhole-es noch: einmal, fein anderes Mittel, als beſſere und; zwe>- mäßigere Einrichtung: unſrer Volks- ſchulen. Nur aus dieſen wird uns eine beſſere Generation hervor gehen:|'Hier iſt: der- von Dornen und Dieſteln und von allem ſchädlichen Unfraut verwilderte Boden, der: urbar gemacht werden muß, um für die Nachkommenſchaft edlere Früchte zu erzeugen. Haben: wir alſo

IM TaAllgemeinesDalizey-ArOfv für Preußen v.'J. 1817. Marienwerdext inder Kautevſchen Hofbuchdruerey,, im Februar- und MärzſtüE,.S. 9.- Eine Schrift,.die allen Behörden in allen deutſchen Ländern empfohlen zu werden verdient.