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unſern.» bieherigen Unterthanen* ihre völlige Freyheit zugeſichert, ſo dürfen wir nicht ver- geſſen, daß wir das Glück dieſer Menſchen mehr ſtören als fördern würden, daß für den Flor des Staats wenig gewonnen ſeyn würde, wenn wirnicht: darauf bedacht ſind, mit dieſem gro- ßen Werke das noch größere: Zwemäßi- gen Unterricht der Jugend und ns- thige Armenpflege zu verbinden.“ Hier müſſen feine Kräfte geſpart werden, um jedes Hinderniß zu beſeitigen. Wir machen bewun- dernswürdige Fortſchritte in der"Veredlung ünſrer Thierracen 3 iſt denn Menſchenveredlung von geringerm Werth?=-
Dem Vaterlandsfreunde wird die Zuſiche- rung erfreuend ſeyn, daß auch dieſer Gegen- ſtand bereits die ganze Aufmerkſamkeit unſers Patriotiſchen Vereins beſchäftigt und“ einige waere Männer: unter den Mitgliedern deſ- ſelben, zum Theil ſchon Vorſchläge eingereicht haben, zum Theil noch bearbeiten.: Es wird dabey die Entwickelung der; für dieſe:-Men- ſchenklaſſe ſo wichtigen Aufgabe, die bigher nur der edle Fellenberg:ſo muſterhaft ge» löſet hat:
Wie mit dem Religions- und ſittlichen, Unterricht auch zu» gleich die Uebung in ſol<en fkoör- perlichen Arbeiten, die auf den Landbau abzwecken, verbunden werden könne,


