Jahrgang 
1 (1818)
Seite
XII
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auf'einma!, wie durch einen Zauberſchlag, in folgſame Untergebene, in friedfertige, treue und fleißige Staatsbürger umgewandelt werden? Wird ſich, im Bewußtſeyn ihrer höhern, über dieſe Erde erhabenen Menſchenwürde, ihr Ge- fühl veredeln und werden ſie in der beſſern Er- kenntniß und Ausübung ihrer Pflichten uns eine gebeſſerte Nachkommenſchaft vorbereiten?=- O1!' dazu gehört wahrlich bey weiten noch mehr, als daß wir ihnen: die, unter den allermehrſten Herrſchaften ſehr verträgliche Unterthänigkeits- Pflichterlaſſen.: Iſt es uns alſo-ein würflicher Ernſt, dieſe Menſchen zu veredeln wollen wir, als: treue Beförderer ihres beſſern Glücks, ſie ihrer wahren"Menſchenbeſtimmung entgegen führen, ſo dürfen wir bey dieſem erſten Schritt nicht ſtehen bleiben. Laut genug+ſind-die Klägen über die-Unzweckmäßigkeit, über die Erbärmlichfeit unſrer mehrſten- Volksſchulen, Hier ſißt der freſſende Krebs, der dem Baume die Wurzel zernagt, und es wäre wol die Frage: ob es nicht zweckmäßiger geweſen wäre, mit dieſer Verbeſſerung den Anfang zu-machen, um uns eine Generation zu erziehen, die den hohen Werth ihrer erworbenen Freyheit zu ſchäßen und zu gebrauchen wüßte. Cs iſt Herzerhebend für den Menſchenſreund, wenn den Laucaſier- Schulen in England nachgerühme/ wird: nicht ein einziger von bundert tauſend Schülern ſey:in der Folge wegen eines Verbrechens