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roth und feiner zu ſeyn. Uebrigens iſt ſchon abzu- ſehen, daß das Fiorin- Gras zum Weide- Graſe nicht anzuwenden iſt, weil es ſich nur vermehrt dadurch, daß ſeine frey auslaufenden Schößlinge wiederum neue Pflanzen bilden, es alſo nicht» auf- Fommen fann, wenn das Vieh es benagt.*) Es treibt nicht aus der Wurzel ſondern aus den Stengeln. Das Biehl frißt es ſehr begierig und es muß ſehr nahrhaft feyn, ſo viel nahrhafter als die Wurzel Fräfriger iſt denn das Blatt,
*) Das Fiorin- Gras wachſt hier bey Roſto> unter andern auf einer, am botaniſchen Garten befindlichen, dem Gärtner, Herrn Haed ge, gehörigen Wieſe, Auf den Stellen, wo- es ſich zeigt, gewinnt es mehrentheils die Ueberhand, ſo daß kein anderes Gras auffommen kann. Es bleibt aber niedrig, und wird von der Senſe nicht gefaßt.| Wenn die Wieſe zweymal gemähet iſt, wird das Vieh darauf getrieben, weiches ſeht begierig nach dem Graſe iſt; doch bleiben Wurzelſproſſen übrig, aus denen es wieder hervor grünt. Zum Heumaden taugt es hier demnach ſ<lec<t. Es kaun indeß ſeyn, daß es ſi< mehr hebt, wenn es durch Kunſt zum üppigeren Wuchſe gezwungen wird.= Die im vdrigen Herbſt aim hieſigen botaniſchen Garten gemachte Ausſaat von Fiorin- Queen(welche denen auf der genannten Wieſe ganz gleich famen,) ift der troF&enen Witterung wegen verunglückt. Vis Ende des Ypprils. zeigte ſich kein
Halm davon, A. d, N,.


