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Frühjahr erſt ſpät hervor und lernte ich ſie erſt ken- nen, nls das Land mit andern Pflanzen überwachſen war. Um dem Fiorin- Gras Luft zu ſchäffen, habe ich 2 Ruthen mühſam ausjäten laſſen. Hier hac es den Boden, wie ein Filz überzogen, und zwar bis zu der Höhe von x Fuß, Es iſt eine überir- diſche Quecke, ein Schößling wächſt über den An- dern fort, ſchießt weit aus und ſucht in jedem Knoten mit Wurzelfaſern den Boden zu gewinnen. Bey der trockenſten Witterung hält dies Gewebe feucht. Dem Theil, den ich. nicht habe ausjäten laſſen, habe ich von Zeit zu Zeit höher über der Erde das überwachſende Kraut und Gras nehinen laſſen/ und ſcheint hier das Fiorin-Gras ſich ſelbſt Plaß zu machen, Sollte es aber nicht die gus- ſchließliche Herrſchafr auf eine leichte Art gewinnen, ſo wird es nur zur Spielerey dienen. Vielleicht wurzelt es am leichteſten ein, wenn es auf ſehr ge reinigtem Lande, gegen Michaelis ausgeſireut wird. Es iſt nicht zur Blüche gekommen, vielleicht blüht es im zweyten Jahre. Ich habe übrigens an dein hier hin und wieder z, B. in ausgeſtochenen Torf» mören und auf dem Lande wachſenden Gräſern von gleichem liabitus nie Blumen bemerkt. So ähnlich übrigens der habitus der hier gefundenen Pflanzen iſt; ſo ſcheinen mir do< Knoten und Stengel des Fiorin- Graſes, das ich ausgeſäet habe, weniger


