Jahrgang 
1 (1819)
Seite
377
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Mee, 738 Suche

Schreiben eines Landwirths in der Gegend, von. Neu- Brän- denburg, den zten März 1819, betreffend die S, 769 des 5ten Jahrgangs dieſer Annglen befindliche Berech» m. ig eines Hundkſchen Kakens«

Ib leſe eben die 2te Hälfte des 5ten Jahrgangs Ihrer Annalen und finde mich bewogen bey Leſung des Aufſaßes: betreffend die Hundtſche Bauart P+ 767, auch meine, auf Erfahrung gegründeten Bemerkungen über den Bau.landwirthſchaftlicher Gebäude auszuſprechen.

Seit 20 Jahren habe ich mehrere Bauten ber ſchafft, als: große und kleine herrſchaftliche Wohn- häuſer, Scheunen, Ställe, Katen u. ſ. w theils maſſiv von Mauerſteinen und Kalk, von Granit, von Holz, auch von Luftziegeln, mit und ohne Ver- blendung von Mauerſteinen,

Was kleine Gebäude betrifft, wozy auch die Katen gehören; ſo glaube ich, daß dieſe gewöhnlich von zu ſtarkem Holze gebauet werden, ſo wie über- haupt zu foſihar.

Es iſt bekannt daß Lehm das Holz erhält, da- hingegen Kalk und Steine daſſelbe verzehren.= Es muß alſo jedes hölzerne Haus geklehmte Wände haben. Beleidigen dieſe das Auge, ſo baye man maſſiv oder man verblende die Lehmmauern, oder man überweiſſe die Wände,-= denn dex Kalkpuß hält nie gut auf Lehm,