Jahrgang 
1 (1819)
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volks, nenmlich ſeine 4m allgemeinen herrſchende Armuth, feine beſtändige Beſchäftigung mit mecha- niſchen Arbeiten, ſein beſchränkter Geſichtsfkreis, und die Einfsrmigkeit der Gegenſtände, die auf daſſelbe wirken, erlauben. Die Nothwendigkeit ſolcher Anſtalten ergiebt ſich aus der Bildungsfähige- feit eines vernünftigen Weſens, und Bildung ſelbſt, alſo eine gewiſſeKultur des Beiſies und der Gefühle verträgt ſich ſehr wohl mit den Berufsgeſchäften des Landmanns. Er wird dadurch in den Stand geſeßt, dieſen ſeinen Beruf um ſo Heſſer zu erfällen den Uebeln der Dummheit, Rodheit und des Nber- glaubens zu entgehen, und ſeine Pflichten als Mitglied des Staats, als Unterthan und Hays» vater 2c, beſſer zu erfüllen. F:::25

Ob aber die Landſchulen dies leiſten, oder ob ſie nicht noch mehr leiſten können und müſſen, als die jebige Beſchaffenheit derſelben gewährt, iſt eine Frage, deren Beantwortung jeder Beobachter des Landvolks und der Landjugend leicht finden kann. Allgemein ſind die Klagen über die Mangelhafcige keit der Landſchulen, und man kann es ſich nicht bergen, daß eine ernſte Verbeſſerung debſelben noth- wendig iſt, wenn nur der Zweck ſo weit erreicht werden ſoll als die gegenwärtige Beſchaffenheit der Verfaſſung derſelben und die unverfennbare Gleich-

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