Jahrgang 
1 (1817)
Seite
283
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denn wir hatten"damals gutes Wetter, der Torf tro>- nece ſc<nell, und ward trocken und gut eingebracht, Die andern 50 Tauſend. die ſpätergemacht wurden» ſind aber bey dem ungewdhnlich- vielen Regen nicht tro&>en geworden z ſie blieben daher im Felde ſtehen; Zwar habe ich auf einem Gute: ganz vortreflichen Stechtorf, aber er kommt dieſem-Flidder- Torf bey weiten nicht an'Güte gleich. Der Unterſchied iſt ſo groß, daß, um gleichmäßige Hitze von jeder dieſer Arten zu haben, wohl dreymal ſo viel yom Stechtorf gegen den Flidder- Torf gerechnet werden kann, Dies iſt auch ganz.natürlich, weil es nicht möglich iſt den gewöhnlichen Torf durch. Traden ſo breyartig zu zerkleinern, ſo kann auch nie der Tradetorf die-bin? dende Feſtigkeit-erhalten, die dieſer Fliddertorf bekömmt, Auch wird dieſe Art Torf bey weitem. nicht ſo leicht, wie der Tradetorf vom Regen;aufgeldſt.: Auch) meinem Holländer gefiel dieſer Torf ſo. ſehr, daß er immer nur von dieſer Art zu haben wünſcht, I< werde daher künftig, wenn ich meine Wieſengräben reinigen muß, immer dieſen Schlamm zu Torf benußen, Da alle

uuſere Wieſenerde-(ſogenannte.-Briukwieſen. ausge-

nommen) aus BVegetabilien beſtehen, ſo qualificirt ſich jede Wieſe hiezu,Nur muß man nicht ſolche Gräven hiezu nehmen, in welchen ſchnell fließendes Waſſer von dem benachbarten Aker, Erde oder Sand mit hinein geſchwemmt hat.