liehrt ſich aus den Einſchnitten, die das) Torfmeſſer gemacht hat. Jeßt,bleibt der Torf'ſo lange liegen» bis er ſo weit abgetro&net iſt, daß. die Torf= Soden in der hohen Kante geſiellt werden können, um hierz durch der Luft mehr ausgeſeßt zu ſeyn,'Wenn-ſie in dieſer. Lage hinreichend abgetrocknet ſind,-ſo werden ſie wie gewdhnlich, in 5 Steinen aufgeſeßt, wenn dieſeebenfalls ſartſant abgetro> net ſind, ſo das ſie die Laſt tragen können, ſo werden alle Soden wie anderer Torf aufgeringet, Die Arbeitskoſten dieſes Torfs ſind folgende: erſilich für das Auswerfev, Feſitreten,- und ſchneiden, au zwey Tageldhner a Tauſend 8 ßl, Ferner: die Steine indie hohe Kante zu felzen und aufzuringen, welches ich von alten, zu anderer Arbeit unfähigen Leuten habe beſchaffen laſſen,+a Tauſend 2 ßl, mithin koſtet das Tauſend x0 ßl, Die Männer Xdnnen ihre Arbeit aber wohlfeiler machen, denn wenn hinreichende Maſſe: im. Graben iſt, ſo können ſie, wennſie nur erſt eingeübt ſind, 5 bis.6 Tauſeud verz Fertigen- inſonderheit wenn die Torfſteine uicht zu- groß. gemacht werden, Die zu großen Steine ſind „auch. darum nicht zu' empfehlen, weil ſie weit lang? ſamer;austro>nen,; Ich ließ im verwichenen Sommer „auf zwey verſchiedenen Gütern 700 Tauſend auf dieſe Art verfertigen; 25 Tauſend wurden Ausgangs May- monats auf jedem Gut zuerſt gemacht,-um die Sache erſt' im Kleinen zu verſuchen, Dies gieng vortreflich,
Jahrgang
1 (1817)
Seite
282
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