Jahrgang 
1 (1817)
Seite
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andre Richtung geben, und auf einer Seite längſt des (Grabens die Wieſe ganz eben ſtampfen. Nun mußten zwey Leute mit Wurfſchaufeln dieſe Modde in eine Art Kaſten werfen, den ich folgendermaßen zuſammenſeßte, I< nahm zwey Bretter von 12 Fuß» und 2 von 8 Fuß; dieſe ſetzte ich ſo, daß die zwdlſ- füßigen am Graben lang, und die beyden achtfüßigen queer davor kamen, Hierdurch entſtand ein Kaſten von 12 Fuß Länge und 8 Fuß Breite, Solcher Kaſten ließ iM 4 nehmen, und dieſe 5 Zoll hoch mit dieſer Flidder- Modde fällen, Wenn nun die Leute den lezten Kaſten voll geworfen hatten, ſo war das Waſſer aus der Modde des erſten, wenn es tro>nes Wetter war, ſchon ſo weit herausgefunken, daß der Kaſten wieder fortgenommen werden konnte, und die Modde nicht mehr auseinander floß. Wenn nun die Maſſe anfängt etwas auszutroFXnen, welches bey recht dürrer Witterung in etlichen Stunden geſchiehet,'und anfängt auseinander zu berſten, ſo binden ſich die Ar- beitsleute, fleine, etwa einen Fuß lange und etwas über einen halben Fuß breite Bretter unter die Füße, und treten alle dieſe Riſſe, ſo wie auch die ganze Maſſe tüchtig zuſammen. Wenn dieß geſchehen iſt, ſo nehmen ſie das Torfmeſſer, und ſchneiden damit die ganze Maſſe, zuerſt in die Länge und dann in die Queere durch, um hiedurch die Torfſteine zu bilden, Von nun an ent- ſiehen keine Borſien mehr, denn die Flüſſigkeit ver-