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Gutöbeſigern,-die keinen Stechtorf haben, kann ich inſonderheit dieſe Art Torf fehr empfehlen, denn er iſt nicht nur weit beſſer, ſondern auch ungleic) wohl- feiler, weit man des fo läſtigen Tro>nens nicht be? darf, überdies noh den Nutzen erhält, daß man auf dieſe Art ſeine Gräben ohne Koſten aufräumt, Da ich mehrere Jahre Tradetorf verfertigen laſſen müſſen, fo kenne ic9 die Behandlung und die Schwierigkeiten des ſogenannten Tradetorfs ſehr gut. Dagegen braucht man bey Verfertigung des Fliddertorfs in der Auss wahl der Gräben gar nicht ängſilich zu ſeyn, denn es p3ßt ſich hierzu jede Wieſenerde, wenn nicht wie oben geſagt, Erde oder Sandthinein getrieben iſt, Die ganz ſchwarze, am meiſien aufgeldßte Wieſenerde iſt jedoch die beſte. Auf dem Feuerheerd iſt dieſe Art Torf aber ſo gut nicht zu gebrauchen als in Oefen, und unter den Brau- oder eingemauerten Keſſeln, weil er wegen ſeiner feſten Beſchaffenheit nicht ſo leicht anbrennt,*)
FEEN en»
2) Zur Beſtätigung des obigen füge ich nur noch dies
hinzu: daß der Herr Verf. die Güte gehabt hat, mir
eine Probe von dieſem Torf mitzutheilen, die von
Kennern dem Holländiſchen Torf völlig an Güte gleich geſchößt: ward. A. d,N.
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