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ſo 7 daß: die Schaafweide kouſervirt wird, damit die Schäfereien nicht eingehen,
Ich kann, wie geſagt, einer partiellen Separatiott auch ſchon darum meinen Beifall nicht geben, weil der Bauer alödann allen Dünger in ſeine ſeparirten Grund- ſtücke bringen,'den AFer hingegen, den er in Kom2 müne dehielte, nicht achten, ihn vielmehr verruchloſen würde, Dadurch würden wir uns lauter Haidebewohr- ner ſchaffen, etwa ſo, wie manſie in der berüchtigten Lüneburger. Haide findet; I< ſehe es dagegen nicht ein, daß wir,“ blos um die Schaafzucht des Bauern zu heben ,/ ihm Veranlaſſung geben wollen, ſeinen A>er- bau, der doch ſein Hauptnahrungszweig bleiben muß, zu/vernachläßigen,"Der Bauer hat no<h nie große Fortſchritte inder Schaafzucht gemacht, So viele, als er zu ſeinem Bedarf ndthig hat, wird er ſich immer halten kdunen, wenn ſich zwey, drey oder vier mit einz ander vereinigen, um ſich gemeinſchaftlich einen Hir- ten. zu halten. Wir haben ja ſchon faſt eben dieſe Cin- richtung im Hanndverſchen, Alſo dies iſt kein Gegen- ſtand, der von einer Separation zurück ſchre>en kam,
Daß die Anlagen ſo geordnet werden müſſen- daß da; wo nicht ſchon Waſſer vorhanden iſt, Waſſer ge- ſchaft werden kann, das verſteht ſich von ſelbſt, Aber auch dieſer Umſtand iſt ſo ſchwürig nicht, als Herr Bollbrügge zu glauben ſcheint, I< habe mich vielfältig davon überzeugt, daß die Leute ſich ſchr gut


