Jahrgang 
1 (1817)
Seite
102
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Bauern Pferdebauern bleiben ſollen, vun ja! dann möddte freilich ſv ein Sporniß im Amte'Neu- ſtadt zu reguliren ſeyn; und ſolcher Dörfer giebt es mehrere im Lande, Will man dagegen,= ſo wie dies geſchehen muß, wenn dies heilſame Geſchäft zur Aus- führung gebracht werden ſok,== ſich über Hinderniſſe der Art wegſeßen, ſo wüſte ich nicht, was nod weiter im Wege ſiehen könnte, um alle Dörfer zu parceliren und zu ſepariren,= Die Hauptſache iſt und bleibt immer die 3 daß alle die Anlagen, die durch eine Hauptumwälzung entſiehen, ſo nett und zwe>mäßig wie mdglich regulirt und alle unnöthigen Wege und Triften mdglichſt vermieden werden, Vor allen Din-| gen laſſe man es fich doc> ja empfohlen ſeyn, daß die neuen Anſiedler ſo viel Grund und Boden erhalten, wovon ſie ſich nähren können und wobei ſie vdllige Be- ſchäftigung haben, QBeber ſiedle man wenigere an, die Brod und Auskunft haben, als viele, die nicht le- ben können, dem Staate alſo zur Laſt fallen und wol 'gar gefährlich werden,

Herr Bollbrügge wirdes mir erlauben, daß ich noch über ein Paar andre Gegenſtände mich freund lich mit ihm verſtändige, die er ebenfalls als Haupt: hinderniſſe"der Separation anſieht die aber, wie mich dünkt- nicht unüberſteiglich ſind, Er will vemlich allenfalls eine partielle Separation zugeſtehen, döch