Jahrgang 
1 (1817)
Seite
79
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Scheffel"vom erſten an 4 bis 8 Pf, mehr, als Lekzteres, Meine Erbſen, die auf gemergeltem Boden gebaut werz den, zeichnen ſich dadurch aus, daß ſie in einer Stunde mürbe und zu Brey werden, ſie werden daher ſehr ges ſucht, Auch die Brenner kaufen gerne meinen Ro>en, und die Bäer meinen Weißen.

Mich dünkt,'es ließe ſich hieraus die Folge herleiz2 ten, daß alle Wirthe, die ſolchen Boden beſißen, der ſchon von Natur guter und eigentlicher Gerſia>er iſt, ſich, wenn ſie dieſen Boden- mergeln, mehr Schaden als Rußen ſtiften. Sie bringen ihren AFer dahin, daß ihr Getreide, wenn irgend fruchtbare Witterung eintritt, ſich lagern muß, ſie bauen gewaltig viel Stroh', aber wenig Körner, Herr Dreves will dem Unterhaken des friſchen Duängers' die Schuld des Lagerns zuſchreiben" ich bin aber der Meinung,' daß der Grund des vielen Lagerkorns datindiegt, daß unſer AFFex ſtellenweiſe zu:feit wird, Selbſt auf meinem von Natur ſo dürftigen Boden, auf welchem bei meinem Herzuge kaum ergiebiger bunter Hafer wachſen wollte, finden ſich Stellen7-dieſich jeßt-ſchon-ſo außerordentlich dur<h Fruchtbarkeit auszeichnen, daß ich dieſe, wenn ein ſoleher Schlag wieder in die Reihe des Korn- Tra- genus kommt, nicht bedüngen darf, Nach meiner An? ſicht kdnnen alſo ſolche Felder, die ſchon in natürlicher Fruchtbarkeit ſich befinden, leicht, und. früher wie andre, mit zu vieler Fruchtbarkeit überladen werden,