Sie giebt, beſonders für den, der Hülſenfrüchte liebt, ein ſehr gutesGemüſe, Sie-hat nicht den ſirengen Geſc<hma> der Erbſen, der Mauchen nnangenehm iſt, An den Orten, wo es eine eingeführte Gewohnheit iſt, Erbſen mit Rocken vermiſcht zum Brodkorn zunehmen, mdc<- ten dieſe Wi>en wohl vorzüglicher zu nußen ſeyn, Daß ſie zum Futter und zur Maſtung nicht eben ſo gut und wohl noch beſſer als die Erbſen, und gewiß noch beſſer als unſre grauen WiFXen genußt werden könnte, leidet wohl kein Bedenken," Da auch das Stroh ein eben ſo gutes Futter giebt, als Erbſen- und Wicſtroh, ſo möchte es wohl der Mühe lohnen, durch mehrere Verſuche auf verſchiedenen Bodenarten-die vortheilhaf- teſie Kultur derſelben auszumitteln,
Daß unſre graue Wie auch auf ſchlechtem Sandboden, wenn er nur gut gedüngt iſt, ſehr gut geräth, davon habe ich vieljährige Erfahrungen, Ich habe allemal nach ſolchen gedüngten Wien ſehr guten Roden geerndtet, Bei mir ſteht dieſe Wie in ſehr großem-Kredit,- Wäre ich ein bedeutender Landwirth, ic) würde einen großen Theil meiner Braache dreiſt „mit Wien. beſtellen und zur Heuwerbung nußen, Welch ein Gewinn an Futter, woran es-uns an denz mwehrſien. Orten doh gar zu ſehr fehlt,
Daß. Herr Poſtrath Fran> auf. dem dortigen Boden, bei der ſorgfäliigen Bearbeitung und bei der reichlichen Düngung, die Er guwendet-„immer ſehr


