Jahrgang 
1 (1817)
Seite
75
Einzelbild herunterladen

gute Erndten hat, wenn gleich Halmfrüchte nach Halms früchtenfolgen, das wird gewiß keiner bezweifeln und kein Mißtrauen in ſeine Angaben ſetzen, Aber nach ſeinem eignem Geſtändniſſe iſt anch der Boden- um Malchin von der Art, daß ſelbſt das Land Goſen in Me>lenburg, nämlich die Tete- rower Gegend und der Klüßer Ort/in mancher Hinſicht derſelben nachſiehen muß, Baut man doch, wie Hert Sch werz uns verſichert in einigen Gee genden von Braband zwey- drey/ ja,= den Winterraps mitgerechnet= wohl vier Winter- ſaaten hinter einander,?) Allein, ob bei einer regel? mäßigern Fruchtfolge auch ſelbſt der von Gott in ſo hohem Grade geſegnete Malchinſche Boden nicht mehr thunwürde? das wäre do< wohl der Mühe werth, durch Verſuche, wenn ſie ſich anders dort anwenden laſſen, zur'Entſcheidung zu bringen. Eigentlich ſollte doch wohl auf Stadtfeldern und in Bauerwirthſchaften am leichteſten eine regelmäßige Fruchtfolge eingeführt werden können,

Daß die rohe Gärberlohe, wenn ſie nicht zur Fäulniß gebracht iſt,= am beſien durc. Miſchung mit Kalk und durch dfteres Begießen mit Miſts

Nn

*) Anleitung zur Kenntniß der Belgiſchen Landwirthſchaft von I. N Sc<werz. Halle. 1807. 8«1. Bd,