Jahrgang 
1 (1817)
Seite
72
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Nahſchriſt des'Nedackeurs,

Es ſey mir erlaubt, dieſem Schreiben einige'"Bemer- kungen hinzu zu fügen, Möchten doch anch recht viele von unſern größern Wirthen ihre Erfahrungen fo beſtimmt mittheilen, als der würdige Herr Verfaſſer des obigen Schreibens; wie manche fruchtbare Reſul- tate würden ſich aus ſolchen gegen einander geſtellien Erfahrungen herleiten laſſen!

Die Frage? ob der Dung gleich untergearbeitet werden muß, oder ob es beſſer iſt, ihn ſo lange auf dem Aer liegen zu laſſen, bis er durhwächſt? ſcheint ſich ihrer Entſcheidung zu nähern, Das, was unſer treflicher Landsmann im zten Stü> dieſes Jahrganges dieſer Annalen uns aus ſeinen Erfahrungen darüber mitgetheilt hat, ſpricht wenigſtens ſehr für das Lekte, Dieſe ſeine Behauptungen erhalten uoch mehr Gewicht durch die Erfahrungen, die uns Herr Schmalz mittheilt. Dieſer will'es nicht' zugeſtehen, daß geiſtige Theile des Düngers verdunſten ſollen, vielmehr glaubt er, daß der Erdboden dieſeTheile-abſorbire, mithin durch dieſen Proceß eine noF größere Fruchtbarkeit bewürkt würde, und ſeine Erfahrungen ſcheinen auch dieſe Theorie ſehr zu begünſtigen, Man kann freilich da- gegen einwenden: daß dieſe Ausdünſtuvgen ſich unſern Sinnen fühlbar genug vergegenwärtigen, indem auf einem ſolc<en Aer, wo der Miſt, beſonders in den