güffen, längſt bem ganzen Unterleibe ſich hin nnd wie? der fortpflanzten== wobei auch die Bruſi beſonders hoch aufſchwoll= ließich mit Birken-Knospen Bran- dewein und Seife häufig waſchen, und da ich auf jedem ſolchen Geſchwulſt eine Hautverleßzung bemerkte= ſo groß wie der Stich einer Bremſe,== ſo ritzie ich dieſe Stellen mit einem Federmeſſer bis aufs Blut auf, wuſch ſie abermals mit gedachtem Brantewein und Seife*) und hielt die Thiere in einem geräumigen», luftigen, von den übrigen Gebäuden iſolirten Schauer, Dies Schäuer ward, ſo wie die Pferde ſelbſt= leßztere unter dem Leibe== mit einem heißen Eiſenſtü&>, wor auf Theer gegoſſen, durchgeräuchert, Als Trank bes kamen ſie das beim Rindvieh gedachte Wachholderwaſ- ſer; do< mit Zumiſchung von Gerſte- und Habermehl, nebſt Grasfutter, wie oben beſchrieben worden, Die Thiere waren ſehr nnrahig, ſteif auf alten Gliedern, lagen wenig, hatten heißen Athem, trübe Augeu und eine Unruhe im Leibe, die ich auf Koli> deutete, Fers ner waren die Excremente und der Urin piquant von Geru), doh ſchienen ſie für ihre Krankheit noch er? träglich munter zu ſeyn, Zum innerlichen Gebrauch wandte ich anfänglich jeden Tag zweimal nachſtehende
%) Später erführ i<, das andere Spaniſchfliegenpulver zu die ebenfalls aufgerißke Wunde eingerieben hatten. A, d. Verf,


