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<)es mit etwas Salz und mit dem zur Tränke zubereis tetem kalt gewordenen Waſſer beſprengt ward, Leße2 teres beſtand aus abgekochten Wacholder= Beeren und Wurzeln, welches abgekühlt und den Umſtänden nach mit Brunnenwaſſer gemengt, ſiets als Trank gereicht ward, Dabei ward das Vieh unter kühlen Abſchauern gehalten und nur in den Morgen» und Abendſtunden, um Futter zu ſparen, geweidet, Ställe und Abſchauer ließ ich ſiets mit Miſt und Theer- Rauch ausräuchern.= Nun ergriff die Seuche meine aus Liefland mitgebrach- ten zwey Pferde und einen Hoffgaul: Dieſe drey Thiere waren bisher immer im Stalle gehalten und nur in ein nahe vorbeifließendes Waſſer, das aber zu dieſem Zwe>k nicht tief genug war, zur Schwemme geführt, Cben dieſe SHwemme war auch bei dent Horn und kleinem Viehe angewendet worden, bis ich dea ſchre&licgen Unfug entdeckte ,. daß einige Bauern Frepirte Thiere in dieſe Schwemme hineingeworfen, folglich das Waſſer verpeſtet hatten, Wie wahrſchein= lich iſt es daher, daß meine Heerde dort den erſteiz Stoff der Seuche ſich holte, wo ich Rettung zu finden glaubte, Ih ließ den erkrankten Pferden=- die id) ſchon ver? lohren gab, da anderweitig noc kein auf dieſe Art krank gewordenes am Leben geblieben war=- ebenfalls die Halsader dffnen und Haarſeile gn die Bruſt. legem; Die Karbunkeln, die von einer beſonders harten Bes ſchaffenheit waren, und das ganze Gemächt zuerſt anz


