Jahrgang 
1 (1817)
Seite
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Die äußerlichen Symptome und der Hinſtarz waren fo wie ſie der Hr, Thierarzt Leitner in den vben ans Fefährten Annalen S. 536 des 1ſten Jahrgangs von einer, von Mehl- und Honig- Thau in einem Dorfe entſtandenen Seuche angiebt; das erſte Zeichen von dem Daſein derſelben war der Tod!== So eben er? ſchüttert von. der SchreFXenspoſt, die mir die Leute von den rund umher liegenden Dörfern brachten, brach auch bei mir auf dem Hofe die Seuche aus, Ein beſtes Hofpferd und der beſte Boll aus der Heerde ſtürzten, Entfernt von allen Hölfsmittelün, da die rund um mich herum in meiner Nachbarſchaft wüthende Ver- heerung vun auh bei mir den Anfang machte, ſal) ich dem ſchre>lichſten Untergange meiner Wirthſchaft ents gegen, Ich eilte nach den Viehſtällen- um die ſo eben eingetriebene Heerde zu beſichtigen; aber welch eine furchtbare pldtziiche Veränderung?! Das Vieh rannte toll und bld>end durcheinander, obgleich es vor der Verfolgung der Inſekten unter-einem kühlen Abſchauer ſicher geſtellt war, Bei der Unterſuchung fand ich meh- rere Häupter mit Karbunkeln unter dem Leibes belegt, und beſonders an der Bruſt geſchwollen, Dieſe wurs den abgeſondert, und es fielen einige, ehe Vorkehruns* gen getroffen werden kounten, JI) ließ ſogleich dem ſämtlichem Viehe Haarſeile au die Bruſt legen und die Halsader dffnen 5-behielte es ſodaun die längſte Tages» zeit über im Stalle und ließ Gxrasöfutier reißen, wel-