Jahrgang 
1 (1817)
Seite
V
Einzelbild herunterladen

-----= 3

tige Schlußfolge ſeyn, wenn man hieraus auf die UUnbefanntſchaft unſers Mecklenburgiſchen Ländwirths mit Gegenſtänden dieſer Art ſchlie- ßen wollte. Er kennt vielmehr dies alles recht gutz et: überzeugt ſich auch von der Wohlthä tigfeit; die im Allgemeinen aus ſolchen Refor- men entſtehen müſſe, aber er will von einem Fremden nicht belehrt ſeyn, weil der Fremde, unbefannt mit unſern- Verhältniſſen ,, ihn nicht belehren Fann; wenigſtens eine ſolche Beleh- rung;nur bey, einzelnen Gegenſtänden und unter nöthigen Beſchränkungen, die ein Fremder nicht allemahl zu treffen weiß, geſchehen muß.- Ganz anders verhält ſich aber die Sache, wenn aus unſrer eignen Mitte ein Mann aufſteht, ver-, traut mit allen unſern. eigenthümlichen Lagen und Verhältniſſen,"auf-eigne Erfahrungen geſtüßt, die er Jedermann vor, Augen legen kann. Hier iſt nicht/mehr bloßes Raiſonne- ment, ſondern lebendige. Ueberzeugungznicht Schriftſteller- Weisheit,' ſondern:;»-Thätſache. Ein ſolcher Mann;erwirbt ſich Vertrauen; weil aus eignep- Erfahrunggeſchöpfte- Darſtellung,