Jahrgang 
1816
Seite
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ßen Doſen hervorbringen. Der Laquais gebräuchet nun, dem Rath ſeines Arztes zufolge, jeßt wieder das Jsländiſche Moos, weil der Huſten ſich gegen den Herbſt verſiärkt einfindet, und weil Herr Dr. Brücner glaubt, daß dies Moos ſeinen Huſten mehr reiße. Weil alſo der Patient dadurch zu ſiark ermattet würde, ſo ſolle er nur einſiweilen mit dem Gebrauch dieſes Mooſes einhalten. Bey die- ſem Patienten hat nun das Moos vie Geneſung nicht hervorgebracht, wohl aber hat er ſich während des Gebrauchs deſſelben ſehr leidlich befanden, ſo, daß er täglich ſpazieren gehen konnte, auch will er ſpä- terhin wieder damit anfangen; deun er behauptet, ſich während des Gebrauchs des Mooſes beſſer wie zuvor befunden zu haben.

Dies ſind nun alle meine Erfahrungen, welche ich Gelegenheit hatte, zu machen. I< wünſchey daß dies Mittel vom denkenden Arzte und Thier- arzte angewandt und geprüft werden möge damit es auch hier Zutrauen erhält, und ich bin über- zeugt, daß der Gebrauch deſſelben wohlthütig für Menſchen und Vieh werden kann.

Ludwigsluyſi im Sept, 1816. A. Schmidt, Garten- Inſpector,