Jahrgang 
1816
Seite
748
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. 48= fund iſt. Dies Mädchen beſißt einen ſeltenen Fleiß dies war die Urſache, daß ſie, um in ihrer Arbeit nichts zu verſäumen ,. das Mittel vielleicht nicht lange genug gebrauchte, denn ſie huſiet bey völlig ſcheinbarer Geſundheit noch zuweilen. Sie ſoll alſs im Spat- Herbſt, bey mehrerer Muße, noch einige Wochen den Decoct trinken.

Ein hieſiger Laquais Nahmens Ahlgrüun, der ſchon ſehr geſchwächt und abgemattet war, brauchte das Mittel nach meinem Rath, mit Zuſtimmung feines vorurtheilsfreyen einſichtsvollen Arztes, des Hetrn Dr. Brückner beynahe 3 Monate hin» durch. Der Herr Dr. Brückner verſicherte mir, daß das Moos, nach ſeiner Beobachtung in gewiſſen Fällen vortreflich ſey, da es den Auswurf mehr als das Jsländiſche Moos befördere, weil es ſchärfer ſey und.den Huſten mehr reize, alſo in Fällen, wo ein zu bindender, die Lunge umhüllender Schleim den Auswurf hemme, ſey dieſes Moos dem Jslän- diſchen vorzuziehen, wo aber ein ſtarker Blutaus:- wurf-ſtatt finde, müßte es mit Vorſicht angewandt werden, weil es den Blutauswurf befördere. Bey dem oben erwähnten Mädchen ward der Blutaus- wurf durch den mäßigen Gebrauch dieſes Mittels jedoch gehemmet. Die Erfahrung beweiſet es nicht ſelten, daß Mittel in Fleinen Doſen angewandt; oft entgegengeſeßte Wirkung von der, der gro»