Jahrgang 
1816
Seite
671
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tem looſen Sand, ohne einen feſten Untergrund, wodurch er die Fruchtbarkeit länger an ſich halten würde, beſtehe. Da überdies.der Bauer es vor- her gewußt, daß er nach einigen Jahren dieſen Acker abgeben ſollte, ſo hat er iha..erſt durch mehrere Saaten recht ausgebauet und in Hinſicht der Dün: gung ganz ſtiefmütterlich behandelt.! Nun weiß aber jeder erfahrne Landwirth daß einem ſolchen leichten Boden das-Dreeſchliegen eben ſo.unumgängs- lich nöthig iſt, wie der Dung, wenn:er mit Nußen zum Kornbau gebraucht werden ſoll.Da nun dieſer in Frage ſiehende, Boden in 4 Theile. getheilt, ohne mit Dreeſchweide moch Klee abzuwechſeln., beſtellt werden ſollte, ſo Founte man nur einen guten Er- folg hoffen, wenn. man dem Lehmmergel, außer der Grundverbeſſerung noch größere düngende Kraft beyſegte, als ſelbſt reichlicher Stalldung, wenn.er auch alle 2 Jahre dieſem Boden gegeben würde, nicht im Stande- ſeyn konnte. Vielleicht hatte man die Abſicht- von dieſem Acker durch den Lehm- mergel ſich zuvor den höchſimöglichſten Ertrag an Korn zu verſchaffen, ihn dann zur Holzbeſaamung wieder abzugeben und gegen andern zu vertauſchen. Aber auch dies Experiment würde für die künftige Holzbeſaamung ebenfalls ſchle<ßt genug ausgefallen ſeyn.

Dem ſey nun wie ihm wolle, genug aus dem