Jahrgang 
1816
Seite
664
Einzelbild herunterladen

nung, womit man in anderen Jahrs8zeiten, aus- reichte, dieſe. gehörig bearbeitet zur rechtew Zeit be- ſchien zu können.

Denn bekanntlich muß beym Winterraps die Braache in der Mitte des Auguſt ſchon 4 Furchen erhalten haben und beſäet ſeyn. Dies ſey bey grö- ßeren Schlägen nie gehörig zu erreichen. Dey Rapsſaame komme in nicht gut beſiellter Braache zu ſpät in die Erde; die Erndtegeſchäfte fielen mit der Rapſqat- Beſiellung in einerley Zeitpunkt, da- durch würde eine dieſer Arbeiten vernachläſſigt und mit der nachherigen Winterſaat- Beſtellung würde es auch zu ſpät; ſie würde unvollfommen und ſchlecht beſchickt,/ Nun aber könnte man den Schlag 5 im Herbſt ſoweit mit Rocken und Waizen beſiellen, als Zeit und Witterung es erlaube. Der übrige Theil dieſes Schlages würde dann im Früh- jahr mit Sommerkorn beſiellt?: Uxeberdem paßte für dieſen Boden eine ſehr ſiarfe Düngung auf ein- mal am beſten; für den Rapſaatbau würde dieſe aber nie: zu ſtaxf, die folgenden Saaten würden nicht ſo leicht Lagerforn geben, als wenn die Win- terſaat im friſchen Dünger beſtellt würde, vorzüge- lich wäre dies beym Waizen der Fall. Der Schlag Nr. 5 erhielt, wenn es möglich zu machen ſey, halbe Düngung, je nachdem man Zeit dazu hätte;

e

entweder im Frühjahr zu Kartoffeln, zum Flachs