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Bey- meitter leßten Anweſenheit it Hollſtein; furz vor der Erndte innvvrigen Jahre, gab ich'mir viele Mühe zu erfahren, ob hie und-da'nachtheilige Würkungen: nach dem“ Mergel" befanut: geworden, aber man- wußte mir auch nicht ein einziges Bey“- ſpiel ſolcher Art anzuführen, vielmehr' war man
allenthalben eifrig darauf: bedacht, jeden noch unbe"
mergelten Fle> Landes mit Lehmmergel zubefahren.
Auf. den ſtarken Lehmboden; im ſogenannten Land Oldenburg an der Oſiſee, fand ich überdem/ daß-ſeit: meiner 10jährigen Abweſenheit, diedamals beliebteſte:Schlag: Eintheilung in 7 Schlägen mit 3 Saaten und in 8 Schlägen mit Winterraps und 3 Saaten, jekt nach der Mergelung, dahin verän- dert:war: daß-man jekt den Acker wieder: im eilf Schlägen benys8t, und zwar mit-folgendem Frucht- wechſel: x. Braache, 2. Winterraps; 3.'Waizen; 4. Gerſte, 5. Hülſenfrüchte, Flachs und Kartoffeln, 6: Winterkorn: und zum: Theil Hafer;- 7. Hafer) 8. 9: 10 und I1 zur Weide,
Die Güther haben hinreichenden ſchönen“ Wieſe- wachs und zwar Salzfutterz Klee wird nur ſehr wenig: gemäht. j
Als Grund dieſer Veränderung ſagte man mir: daß“ die reine Braache' dieſem; Lande ununigänglich nöthig'ſey'; dieſe-ſey-aber bey der 7 und Sſchlägigen Eintheilung zu groß, um mit eben der Anſpan-


