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und zu Hülſenfrüchten oder auch int Herbſt zum Winterkorn. Leßteres ſey für dieſen Boden vor- rheilhafter. Ferner wäre dieſem Acker ein vier- jähriges Dreeſchliegen ſehr gedeihlich, und im leßten Jahr wäre die Weide noch eben ſo gut und dem Vieh eben ſo behülflich, als in den erſien Jahren. Man rechnete auf die Kuh wenig mehr als 200 Qua- drat- Ruthen zur Sommerweide.
Ich halte es der Mühe werth, dieſer verändep- ten Schlag- Eintheilung hier zu gedenken, weil ſie meine anderweitig oft wiederholte Aeuſſerung: daß jeder gute Mittelboden der einen lehmigen und feſten Untergund hat und bey welchem angemeſſe- ner Wieſewachs vorhanden iſt, nach dem Mergel ungleich vortheikhafter bey einer mehrſchlägigen Wirthſchaft beſtellt werden kann, als" bey einer zſchlägigen, beſtätigt. Nach meiner Ueberzeu- gung halte ich aber auf einem ſolchen Boden eine ogſchlägige Wirthſchaft mit nachſtehender Saaten- folge für Mecklenburg fär die alleranpäſſendſie, nur ſeße ich voraus, daß man auf den Rapsbay im Großen nicht Rückſicht nehmen will:
I. reine Braache.
2. Winterkorn.
3. halb Gerſte, halb Erbſen.
4, hatb Winterkorn, halb Kartoffeln, Flachs und Hafer.


