allen leichteren Bodenarten, bey Mangel an Wieſen, und wobey kein Stalldung durc< benachbarten Ant- kauf möglich iſt Wechſelwirt hſchaft mir Stallfötterung im Sommer, ohne Braache und Weidegang, eine der ſchwer- ſten landwirtchſchaftlichen Aufgaben iſt, die nie mit dem aufgewandten Betriebs- Kapital im Verhält- niß ſieht und nur erſt in ſpäter Zufunft ſich ſo vor- theilhaft beweiſen kann, daß ſie in ſich ſelbſt zu bes ſiehen vermögend, iſt.
Dagegen Halte. ich-auf guten Boden, der ſich be- reits 310 Kulturbefindet, eine Wechſelwirthſchaft mit. Stallfütterung im Sommer» ohne- Braache und Weidegang, für ausführbar; uur müſen die Ländereyen nicht von zu großem Umfang ſeyn.
Von meiner kleinen Wechſelwirthſchaft in vier Schlägen, muß ich noch zuvor mehrere Reſultate ſammten, ehe ich darüber etwas ſagen mag. Iſtes gegründet, daß der Klee ſich unter Gerſie nach ſiarf gedüngten Kartoffeln, in dieſem vierjährigen Tur- nus nicht'ausbauet ,' ſo iſt dies allein ſchon Grund genug, mit dem Erfolg zufrieden zu ſeyn, ohnge- achtet ſowohl die-Gerſte nach KartoFeln und der Watzen nach Klee in einer Furche, wohl in Hinſicht des Strohes, niemals aber in Hinſicht der Körnepx* Gewinnung, das nach reiner Braache geſäete Win-


