Jahrgang 
1816
Seite
655
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terkorn und der darauf folgenden Gerſte gleich g& Fommen iſt.

Die wohlthätigen Erfahrungen über den Lehm- imergel, ſind auch keinesweges noch zu jung, ſieſind vielmehr vielen unſerer Landwirthe ſchon lange befannt geweſen, man hat nur zu wenig darauf geachtet, weil man die Sache nicht kannte.

Ich ſelbſt habe auf meinem Felde, einen beynahe ſchon vierzigjährigjährigen Beweis davon. Der damalige Beſiker von Gottmannsfoerde, der verſtorbene Hofrath Schnelle, ließ zur Ent- wäſſerung einer moorärtigten Sichte um ſie auszu- moddern, einen neuen, an einigen Stellen 12 Fuß tiefen Graben machen. Der Auswurf aus deimſel- ben enthielt, bis auf den Grund des Grabens, deit ſchönſten Lehmmergel. Da man mit dieſem Auf- wurf nicht zu bleiben wußte, ſo warder in der Nähe auf dem Acker auseinander gefahren. In den beyden Roulancen iſt dieſer Acker gar nicht gedüngt, weil das Korn darauf ungleich beſſer ſtand, als auf dem benachbarten Aer. In der Folge hat er auch nicht mehreren Dung erhalten, als der übrige Acker. Als ich beym Ankauf von Gottmanns- förde das Feld in Augenſchein nahm, lag dieſer Schlag zur Weide, und grade dieſe Stelle, wo der Graben- Auswurf hin gefommen war, zeichnete ſich auf. dem ganzen Schlage durch den dicht gewachſe-