Jahrgang 
1816
Seite
653
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Ja! ich möchte bey dieſer Gelegenheit wohl eine Behauptung wagen, die nach meiner feſten Ueber- zeugung ſelbſt der Herr Staatsrath Thaer nicht unrichtig finden wird, gemlich: Wäre die ganze Feldmark Möglin, gleich anfangs nach Art unſrer Mecklenburgiſchen Schlagwirthſchaft iu Acht Schläge getheilt; wären dieſe mit einer Bräaache drey Saat- und vier beſaamten Weide- ſchlägen bewirthſchaftet worden) wäre überdies die ganze jährige Braache mit guten Lehmmergel nicht zu dick befahren und der Stalldung ſo viel deſſen vorhanden, zugleich mit auf dieſen Schlag gebracht worden,= um dieſen Dung in möglichſter Menge und Güte herbey zu ſchaffen, dazu bot ja das Vorwerk Königshoff, vorzüglich'auf Heuwerbung ge- nußt, mit größter Bequemlichfeit die Hand,=- fo müßte der reine Ertrag von.Möglin izt bedeutend größer ſeyn... Des großen Vortheils nicht zu ge- denken, daß izt der geſammte Acker in gleichförmi- ger vorzüglicher Kultur wäre, da er izt nur zum Theil in Kultur iſt; und ſeinen Beſißer für die aufgewandten großen Koſten, Sorgen und Mühe nicht nach Verdienſt entſchädiget. Aber die große Abſicht» dieſes würdigen Maunes, ging nicht blos auf momentanen Gewinn, ſondern auf höhere Cultur überhaupt; und da wird deun auch ihn die gemachte(Erfahrung überzeugt haben daß auf