Jahrgang 
1816
Seite
652
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Esviſt daher würklich recht ſehr zu bedäuern, daß die Krankheit des Herrn Thaer eine Veranläſſung ward, uns von Möglin aus,"mit nachtheiligen Urtheilen über denMergel zu beunrühigen. Ih hoffe indeſſen, daß das Vorſiehende um ſo mehr hinreichend ſeyn wird,alle Beſorgniſſe zu zerſtreuen, da der Herr Staatsrath" Thaer es ausdrücklich verſichert daß er den Lehmmergel für' den Theil ſeines Bodens,"den ei ſchlech? und im äußerſt dürfe: tigen Düngerzuſtande5' und überdies durch Drey- felderwirthſchaftäußerſt entkräftet, vorfand, als das allervorzüklichſte"Verbeſſerungsmittel deſſelben änevfennt. Da" nun unfrve Ländgürer ſchon ſeit vielen Jahren in regelmäßiger Schlagwivrthſchaft bewirthſchaftet ſind, fo dürften ſich wohlnur wenige ünſrer Felder finden, die-ſich mit dieſem Theil von Möglin in einerley Klaſſe ſehen ließen;' folglich dürfen! wir um ſo weniger bey der'Anwendung des Nergels für unſre'Felder beforgt ſeyn. Aber frey» lich, was ich nicht oft genug wiederholen kann: die Düngung mit Stallmiſtmuß nicht vernachläſſigt werden, vielmehr muß dieſer' dem'Femergelten Acker in der Folge dop pelt gegeben werden. Und daß wir dazu im Stande ſeyn können, dazu werden uns die größern Futter Evrndten verhelfen,'die uns der Mergel verſchäfft. Dann,"undſnuar dann, werden nie:nachtheilige Folgen zu befürch- ten ſeyn.