-- 639=>
Jüſtivieh. Dieſe Unternehmung„brachte ihm man- <en Vortheil, da das Viehſierben bey ihm ſo heftig raſte daß er gezwungen ward, eine bedeutende Ins oculations- Anſtalt anzulegen. Alles Viel) wieder anzufaufen, wäre ihm wohl nicht möglich geweſen, da ſein Viehſtapel nun ſchon bedeutend war. In Kronscamp wareine Holländerey von 100 Kühen und an Zugvieh 24 Stück Ochſen. In Lantow mit dem Jüſivieh wohl nahe an 50 Häupter. Durch den Aufzug von Rigdvieh(wiewohl auch durch den Ankauf) war es ihm möglich im Jahr 1785 ſeinett ganzen Viehſiapel hergeſtellt zu ſehen, der freylich noch nicht hinlänglichen Ertrag abwarf, ihn aber den Mangel an. Dung nicht fühlen ließ]. Im Jahr 1794 ward Lantow eine bedeutende Ver- größerung an Acker; mein Vater trat den Hofe- dienſt der 9 Lantower Bauern ab, er erhielt 15000 Quadrat- Ruthen erbärmlich ausgeſogenen Ackers. Demungeachtet theilte er das Feld in, 7 Binnens und 7 Außenſchläge und da ihm. die Weide nun nicht fehlte, ſo hielt er ohne das Jüſivieh-- 25 bis 30 Stücke, eine beſtimmte Zahl von milchenden Kühen und 13 Ochſen. Der alte Schafſtall ward zum Viehhauſe aptirt und ein neuer gebauet. Da er feine Wieſen erhalten hatte, mithin das wenige gewonnene Heu kaum für die Ochſen ausreichte, ſo war es nur die Kattoffelfütterung allein, die es


