zr ED. Woche einigemal. wiederholte Einſchmieren von Nußen iſt.
Die jungen Kuhnen= fkalfuttiſchen Hüner= find hier in der Gegend alle blind geworden und geſtorben. Ich weiß dagegen keine Remedur. An den Enten und dem Hünervieh zeigen ſich keine Krankheiten,
Mit der Drehkrankheit der Schaafe iä es in dieſem Jahre ſo arg, wie ich es nie erlebt habe. Ueberall liegen fie auf den Schlägen todt, oder dem Tode nahe. Manche Operationen gelingen den Schäfern gut, aber wie kann ein ſo wichtiges Ge- ſchäft- wie das Trepaniren iſt, mit dem Brodmeſſer gut gelingen? Wie ſchön wäre es, wenn die Trof- kariv- Inſtrumente allgemein bekannt wären, die Sie in der Trinitatis- Verſammlung vorlegten.
Am Rindvieh verſpührt man bis jekt nichts von Krankheiten, am wenigſten von Lungen- Uebeln. Die Pferde ſind durch die grüne Fütterung= Klee und Sommer-Mengſel= von der Druſe=- Kropf= ganz frei geworden. Es wäre ſchön,„wenn man ein zu jeder Jahrszeit anwendbares ſouveraines Mitrel gegen dieſes Uebel hätte, was jeder Haus- wirth beſtändig vorräthig haben müſte.
Gegen das Ausbrechen der Fohlen aus den Kop- peln bin. ich in dieſem Sommer auf ein probates Mittel. gefallen. Bekanntlich iſt dieſes Uebel am


