wma 527=. ſchnelle Hervorkommen derſelben ſo ſehr, daß noch am z3ten Juny bey weitem nicht aller Roggen in Aehren ffand;
Am gten Juny trat endlich warme Witterung ein, die Sommerſaaten kamen gut hervor und die Winterſaat gedieh vortreflich- ſo daß der Roggen ſich zu einer ungewöhnlichen Größe empor hob.
Den ganzen Juny hindurch herrſchte nun trone Witterung, bis in die Anfangsfage des Julius, Alsdann trat bey abwechſelnden Winden Regen ein, welche mit häufigen Gewittern bis zum 6tein Auguſt fortwährten. Hierdurch ward die'Heuerndte äußerſt beſchwerlich. Indeß ward das Vormatt- und Neben- Heu ziemlich gut, das Heu von den einſchurigen Wieſen aber ſchlecht gewonnen.
Der Dung war in dieſem Jahr völlig hinreichend um beyde Brachen für voll zu bedüngen(d. h. den Binnen- und Außenſchlag), den Sommermiſt aber für die Nachſchläge vorzubehalten.
Der Wende- Acker war am 6sten Auguſt alle umgebraacht. Am xten Auguſt machte ich bey ziemlich ungünſiigem Wetter den Anfang mit der Erndte. Es hatte ſchon ſeit 8 Tagen. viel geregnet; und regnete ferner noch täglich. Rach etwa 14 Ta- gen änderte ſich aber das Wetter. Ein ſtandhaft helles Wetter dauerte, bey beſtändigem Oſiwind den ganzen September hindurch fort; ſo daß die


